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Wir.

Reisetagebuch Radtour 2016

11.07.2016 Vom 23. Mai bis 5. Juni 2016 haben Sabine und ich eine Radtour entlang von Saale und Elbe gemacht. Hier unser Reisetagebuch!


5. Juni 2016 14. Tag: Dresden - Wuppertal

Zu Hause.

Tagesetappe 7,5km - Gesamt 822km

Station-Hopping

Dresden - Leipzig - Halle ((Saale) - Halberstadt - Goslar - Hannover - Minden - Hamm - Wuppertal.
So sieht das aus, wenn man mit zwei Personen und zwei Fahrrädern von Dresden nach Wuppertal für 54€ fahren will.

Aber es hat alles funktioniert, nur die Bahn von Minden nach Dortmund hat Verspätung, so dass wir nicht in Dortmund, sondern in Hamm umsteigen, um die letzte Etappe in Angriff zu nehmen. So kommen wir schließlich 8 Minuten später in Wuppertal an, wie geplant.

Fazit:
Die ersten 150km entlang der Saale sind für normale Fluss-Radtourer eigentlich nicht fahrbar. Auch nicht mit einem Pedelec. Allerdings ist das Durchfahren des Fichtelgebirges ein landschaftlicher Traum, es gibt durchaus Stellen, wo man sich jenseits der Zivilisation vorkommt.

Insgesamt gibt es entlang der Saale keine Radwege, die Route führt fast ausschließlich entlang von Straßen und Wegen, die nicht eigens für den Radverkehr gebaut wurden. Das ist aber nicht so schlimm, weil es über weite Teile hinweg so wenig Verkehr gibt, dass man völlig ungestört diese Wege nutzen kann. Die Saale sieht man meist dann, wenn man sie überquert. Der Elberadweg zwischen Magdeburg und Dresden hat mehr Radwege, ist aber auch keine Offenbarung. Ähnlich wie am Rhein südlich von Speyer, sieht man wenig Fluss und es kommt viel Landschaft. Dadurch, dass es keinen expliziten Radweg gibt, ist es aber abwechslungsreicher, was die Streckenführung angeht.

Mein ca. 22-24 Jahre altes Rad war teilweise mit den Bedingungen überfordert. Die anfänglichen rasanten Abfahrten über Regenablaufrinnen, Waldbögen etc., haben dem Bike zugesetzt. Bei den Ortsdurchfahrten ächzt das Gefährt unter dem häufigen Kopfsteinpflaster.

Es gibt viel, viel mehr DDR, als wir es uns jemals hätten vorstellen können. Die Gastfreundschaft ist unterdurchschnittlich, die Verhalten gegenüber Gästen in Gastronomiebetrieben und Hotels ist teilweise inakzeptabel. Überhaupt muss man bei Hotels im Durchschnitt eine Note abziehen, auch wenn kaum Preisunterschiede zu westdeutschen Unterkünften feststellbar sind.

Jena und Halle (Saale) sind sehenswert, vor allem Jena ist eine junge Stadt, in der es sich aushalten lässt. Dresden überstrahlt aber alles, die Stadt zieht zu Recht tausende von Touristen an. Magdeburg war von den großen Städten die größte Enttäuschung.

Meißen und Wittenberg sind auch schön gemacht, hier hat man die Zeichen erkannt und sich touristisch aufgestellt.

Dazwischen kommen reihenweise Städte, auf die man jederzeit verzichten kann. Ob Saalfeld, Rudolstadt, Naumburg, Weißenfels, Bad Dürrenberg, Merseburg, Bernburg, Nienburg oder Calbe entlang der Saale, Torgau, Mühlberg, Strehla, Riesa oder Coswig entlang der Elbe, nirgendwo muss man je gewesen sein. Es sind kaum Menschen in den Straßen, selbst an schönen Orten, Parks z.B., hält sich kaum jemand auf. Die Mentalität, das Ausgehverhalten, leider aber auch das ehrenamtliche Engagement sind völlig anders als in den alten Bundesländern.

Auf keinen Fall sollte man den Osten weiterhin mit dem "Soli" unterstützen. Trotz der vielen Millionen, die noch immer Tag für Tag nach Ostdeutschland fließen, wird die Eigeninitiative nicht gestärkt. Vielleicht auch gerade weil man sich auf die Hilfen verlässt.

Arbeiten wie im Sozialismus und leben wie im Kapitalismus funktioniert eben nicht. Da hilft kein dauerndes mosern und meckern und schon gar nicht, montags gegen den Untergang des Abendlandes auf die Straße zu gehen.



4. Juni 2016 13. Tag: Dresden/Glashütte

Nomos-Uhren im Uhrenmuseum Glashütte

Nach dem Frühstück machen wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Glashütte. Als Liebhaber schöner Uhren ist Glashütte praktisch das Mekka, hier haben Mühle, A. Lange & Söhne, Bruno Söhnle, Union, Wempe, Grossmann, Glashütte original, Tutima und Nomos ihre Firmensitze und Produktionen.

Die Fahrt mit dem Bus dauert rund eine dreiviertel Stunde und ist eine Willkommene Abwechslung zu Rad und Bahn. Landschaftlich ist die Fahrt i.Ü. ein Augenschmaus.

Glashütte selber sieht eher aus wie eine Kleinstadt in Baden-Württenberg, alles, ja wirklich alles ist schön hergerichtet, pitoreske Häuser, schlaglochfreie Straßen, Plätze, Brunnen, alles in einwandfreiem Zustand. Man merkt gleich, es muss eine Menge Geld in der Stadt sein.

Die Hersteller der Edeluhren verteilen sich in der Stadt, einige haben ihren Sitz in direkter Umgebung des Bahnhofes, Nomos hat seinen Sitz gar im ehemaligen Bahnhofsgebäude.

In der Stadt ist wenig los, uns wundert, dass nur Nomos einen exklusiven Laden hat, die anderen Hersteller vertreiben ihre Modelle über ansässige Juweliere, wenn überhaupt.

Auch bei Nomos verrät uns die nette Inhaberin, dass sie unabhängig vom Hersteller ist, jedoch im Unterschied zu anderen Vertriebsstellen in der Republik praktisch die gesamte Produktpalette vorrätig hat.

Zum Abschied schenkt sie uns noch zwei Karten fürs Uhrenmuseum, welches direkt gegenüber ihres Ladens in der Innenstadt liegt. Hier haben sich die Hersteller zusammengetan und die Geschichte Gläshütter Uhren dokumentiert. Auch das Museum wirkt sehr neu und aufgeräumt, mir fehlt ein bisschen das Spiel mit der Zeit und die Interaktion mit dem Besucher. Wenn man ehrlich ist, unterscheiden sich nämlich die Uhren bzw. Uhrwerke von vor hundert Jahren und heute nicht so sehr.

Am Nachmittag machen wir uns mit der Bahn zurück auf den Weg nach Dresden. Nach einem Stopp im Hotel geht es ins Szeneviertel Dresdens. Hier ist es genauso, wie man es sich vorstellt, eine Mischung aus AZ, Alten Feuerwache und Luisenviertel, wenn man so will.

Wir gehen indisch essen, auf dem Weg zurück in die Neustadt, die in Dresden die Altstadt ist, kommen wir über die Elbbrücke. Von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf die tausenden Blechbläser, die sich auf den Elbwiesen versammelt haben und ein gemeinsames Konzert geben.

Zum Abschluss gönnen wir uns im Gin-House (sehr gut und sehr teuer) zwei Gin-Tonic und eine Zigarre. Es ist unser Abschiedsabend, denn wir haben entschieden, am nächsten Tag die Heimreise anzutreten.



3. Juni 2016 12. Tag: Riesa - Dresden

Semper-Oper Dresden

Tagesetappe 68km - Gesamt Elbe (aufwärts) 323km - Gesamt 814,5km

Völker, hört die Posaunen.

Obwohl es die letzte Etappe vor dem geplanten Ruhetag ist, geht es heute eher mühsam voran. Entgegen der Streckenführung unseres Radführers (den ich ja bereits "gewüdigt" hatte), folgen wir ab Niederlommatzsch dem ausgeschilderten Radweg und wechseln nicht die Elbeseite.

Gegen Mittag erreichen wir Meißen, hier kann man heutzutage alles zerschlagen, außer Pozellan, das wird nicht mehr hergestellt. Wir nehmen einen fetten Anstieg zur Albrechtsburg bzw. zum Albrechtsdom und werden prompt mit einer schönen Aussicht über Meißen belohnt.

Wir setzen unsere Reise nach Kaffee und Kuchen fort, verfahren uns aber zunächst. Das ist zugegebener Maßen entlang des Elbe nicht leicht, wir haben es trotzdem geschafft.

Das Problem ist, dass die Landschaft nun wieder sehr hügelig ist und wir die Stadt durch das falsche Tal verlassen haben. Dementsprechend entweder zurück oder den Hügel über Polenz nehmen, der sich als 1km langer Anstieg mit über 10% Steigung herausstellt. Wir fühlen uns an den Beginn unserer kleinen Ausfahrt erinnert.

Kurz vor der ersten Dresdner Elbbrücke, fängt es aus Eimern an zu schütten, wir machen einen Sprint zur Brücke, hilft aber nichts, wir sind klitschnass. Jetzt hat es uns endlich auch erwischt.

In Dresden angekommen stellen wir fest, dass auch die Touristeninfo nicht dort ist, wo sie im Reiseführer vermutet wird. Wir finden sie dennoch, man macht darauf aufmerksam, dass die Ev. Posaunentage in der Stadt seien. Wie ich noch so denke, was für eine skurrile Information, klärt man mich weiter auf, dass also ca. 23.000 Blechbläser aus der ganzen Welt in Dresden zu Gast sind und praktisch alle Hotelkapazitäten in Beschlag genommen haben.

Also machen wir uns zunächst telefonisch auf Hotelsuche, als diese ergebnislos verläuft, fahren wir direkt zum nächsten Ibis-Hotel, um die Sache Auge in Auge zu besprechen. Diese Maßnahme hilft und wir sind für zwei Tage im Hotel eingecheckt.

Nach einer Dusche machen wir uns auf in die Stadt, tatsächlich wimmelt es nur so vor Menschen, die kleinere und größere Musikkoffer mit sich herum tragen.

Wir steuern die Frauenkirche an, kommen aber nicht rein, da ein Konzert stattfindet. Weiter zum Zwinger, kurz dahinter liegt die Semper-Oper. Vor der Oper werden wir angesprochen, ob wir noch Karten benötigen würden, auch für sofort, die "Hochzeit des Figaro" hätte aber bereits begonnen. Kurz entschlossen kaufen wir beide Karten für 15€, der 4. Rang ist für die Sicht schlecht, gibt aber einen wunderbaren Blick frei über diese berühmte Spielstätte. Nach der Pause wechseln wir ins Parkett und sehen noch eine sehr schöne und witzige Inszenierung dieser kurzweiligen Mozart-Oper.

Wieder ein wunderbarer Tag, wir fallen am Abend totmüde ins Bett.



2. Juni 2016 11. Tag: Pretzsch - Riesa

"Sachsenhof" in Riesa

Tagesetappe 93km - Gesamt Elbe (aufwärts) 255km - Gesamt 746,5km

Sommerbühne

Kurz vor der Abfahrt regnet es noch einmal kurz, so dass wir die Regenvariante an den Rädern bemühen. Umsonst, wie wir jetzt wissen, reißt es doch schon nach wenigen Kilometern auf und es ist erneut bestes Radfahrwetter.

Die Strecke ist schön, wen auch einsam, wir fragen uns manchmal, warum wir nicht durchs Niemansland zwischen Magdeburg und Hamburg gefahren sind, mehr gibt es hier auch nicht. Schön ist nur, dass es nicht am Elbdeich vorbei geht, sondern kreuz und quer durch die Region, Tendenz nach Süden. Ein Manko bleibt, es gibt auf den 93 gefahrenen Kilometern weinger als eine Handvoll Gastronomiebetriebe, also welche, die auch auf haben.

In Torgau finden wir nach größerer Suche einen wirklich guten Italiener, bei dem wir die Mittagspause verleben.

Ansonsten rollen, rollen, rollen, bis wir vor der Touri-Info in Riesa stehen, die uns in den "Sachsenhof" nebenan vermittelt (68€ ÜF). Außerdem macht sie uns auf die "Sommerbühne" aufmerksam, deren Premiere am Abend in der "Stadthalle Stern" stattfindet. Die "Sommerbühne" ist eine Kulturreihe der Stadt, die einmal monatlich im Sommer stattfindet. Heute gibt es Kabarett der "PIESAcker", anschließend Musik von einer Kombo, die sonst vermutlich beim Seniorentanz aufspielt.

Wir lassen uns den Spass natürlich nicht entgehen, zumal man in Riesa für 3€ ohne nicht viel Anderes machen kann. Unser Versuch, um 21:45 Uhr noch einen Absacker zu bekommen endet damit, dass wir an das Fenster der Gaststätte unseres Hotels klopfen, da die Kellnerin gerade beim Durchwischen ist. Sie verkauft uns noch schnell zwei Flaschen Bier. Sind ja die Absacker. Also, Gute Nacht.



1. Juni 2016 10. Tag: Dessau - Pretzsch

Schlosskirche von Wittenberg

Tagesetappe 75,5km - Gesamt Elbe (aufwärts) 162km - Gesamt 653,5km

Was schief gehen kann, geht schief.

Wir sind gerade 6km unterwegs, als sich die Speichen zwei und drei mit einem lauten Knall verabschieden. Mit dem nun eiernden Hinterrad entweder 6km zurück oder 9km weiter bis Coswig zum nächsten Fahrradladen. Zurück ist keine Option, also weiter. Der uns seit Abfahrt begleitende Regen ist zwar nicht schlimm, ohne ihn ginge es aber auch.

Nachdem die Speichen repariert sind, geht der Fahhradladen in Pause, leider hat er eine Hinterradschraube nicht fixiert, so dass zunächst eine Ergänzungsreperatur in Eigenleistung fällig wird.

Nächstes Ziel: Wittenberg. Dort angekommen stellen wir fest, dass die Schlosskirche, an die Luther die Thesen genagelt hat, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Wir bummeln noch mit den Rädern durch die Stadt, die wirklich schön hergerichtet wurde.

Das Wetter ist nach wie vor wechselhaft, so dass wir die Regensachen mehrfach an- und ausziehen. Die Fähre bei Elster ist wegen Bauarbeiten auch außer Betrieb, ist wirklich nicht unser Tag heute.

Wir wollen noch so viele Kilometer wir möglich machen, der Gegenwind macht auch dieses Unterfangen nicht so einfach.

Wenigstens die Fähre bei Pretzsch fährt, wir haben für heute den Kaffee auf und quartieren und im Parkhotel ein. Das klingt zwar nach mehr, als es eigentlich ist, wenigstens das Essen stimmt und die abschließenden "Füchschen", haben wir uns auch verdient, nach so einem verkorksten Tag.



31. Mai 2016 9. Tag: Magdeburg - Dessau

Fähre bei Brambach.

Tagesetappe 86,5km - Gesamt Elbe (aufwärts) 86,5km - Gesamt 578km

Fährwunder

Die Elbe aufwärts gestaltet sich vom Höhenprofil her unproblematisch, der ostelbische Radweg zurück nach Barby ist allerdings fast 20km länger als sein Pendent westelbisch. Dementsprechend heißt es für uns nur dahinrollen, das Wetter ist erneut bestens, die Temperaturen haben sich bei 25 Grad eingependelt, was in der Sonne schon recht warm ist. Die Strecke ist abwechslungsreich und führt nur sehr selten über Kopfsteinpflaster. In Pretzien kurze Pause in einem Großkiosk (früher hätte man wohl "Tante-Emma-Laden gesagt), an Barby, Steckby und Steutz vorbei zur Fähre nach Brambach. Die ist ein absolutes Highlight, ein Floß mit Hilfsmotor beschreibt es wohl am Besten, die Überfahrt kostet soviel, wie man geben will. Selten haben wir uns so amüsiert.

Auf der westelbischen Seite wird man irgendwo im Gras rausgelassen, das Hinweisschild, wie man die Fähre hier zu sich ruft (...schreien, bei Wind zusätzlich winken...) ist alleine schon wert, diese Route zu nehmen.

Schon bald erreichen wir die ersten Häuser von Dessau, bis zur Touristeninfo ist es dennoch noch ein gutes Stück. Die beiden Damen an der Info sind sehr nett und vermitteln uns ins nh-Hotel (84€ ÜF).

Dem vorgeschlagenen Stadtrundgang im Stadtplan folgen wir, macht es aber auch nicht besser. Die Innenstädte von Oberhausen, Völklingen und Dessau liegen infra- und soziokulturell auf Augenhöhe. Und das heißt wirklich nichts Gutes.

Also, um Dessau besser einen großen Bogen machen, falls man hier aber dennoch mal liegen bleibt, haben wir einen Tipp: Das türkische Restaurant "Mangal" (Zerbsterstr. 8) hat uns großartig verköstigt!



30. Mai 2016 8. Tag: Bernburg (Saale) - Magdeburg (Elbe)

Saaleradweg

Tagesetappe 70km - Gesamt Saale 458km - Gesamt Elbe (abwärts) 33,5km - Gesamt 491,5km

Die 36,5 restllichen Kilometer bis zum Zusammenfluss von Saale und Elbe haben wir in einem Rutsch zurückgelegt. Dort angekommen sind wir schon etwas enttäuscht, kein Hinweis, kein Schild, kein "herzlichen Glückenwunsch", nicht einmal eine freundliche Frauenstimme die sagt: "Sie haben ihr Ziel erreicht." Das Ende einer über 400km langen Radtour und kein einziger Hinweis? Das geht nun wirklich besser.

Wir fahren also erneut nach Barby, diesen Ort hatten wir bereits in Richtung Ziel passiert. Als Belohnung genehmigen wir uns ein Stück Moonkuchen.

Der Reiseführer von "bikeline" hat seine Sache gut gemacht, jetzt wechseln wir zu den erst kürzlich erworbenen Karten von "go vista - bike guide". Leider stellen wir sofort fest, dass diese nicht annähernd das Niveau von "bikeline" erreichen.

Egal, wir machen uns auf den Weg, sind ja schlißlich erfahren genug, wenn es um die Navigation geht. Die ersten Elbe-Kilometer verlaufen einwandfrei, vor Schönebeck braut sich eine mächtige Gewitterzelle über uns zusammen. Wir befinden uns in offenem Gelände und hoffen, noch vor dem Gewitter die Stadt zu erreichen, als Sabine darauf aufmerksam macht, wie wenig Luft ich im Hinterrad hätte. 20m weiter ist der Reifen total platt. Die Reperatur jetzt anzufangen, wo über einem alles schwarz wird, halten wir für suboptimal. Sabine fährt voraus, müssen ja nicht beide im Unwetter versinken. Außerdem kann sie nach Unterständen und geeigneten Orten für die Reparatur Ausschau halten. Ich schiebe derweil das Rad, die ersten Tropfen erreichen mich, für einige Sekunden ein wenig Hagel und dann ist es auch schon vorbei. Später erfahren wir, dass es keinen Kilometer entfernt aus Kübeln gegossen hat. Glück muss man haben.

Schon nach eine Viertelstunde erreiche ich Sabine, die neben einem Wagen mit Radanhänger steht. Die Gruppe lädt gerade die Räder ab, der Transporteur nimmt unsere Räder auf und bringt uns zu "Fahrrad Futter" in Schönebeck. Glück muss man eben haben.

Herr Futter repariert seit 1964 Fahrräder, in der DDR also ebenso wie im Kapitalismus, wie er stolz erzählt. Er nimmt sich meines Rades an und stellt nicht nur spontan fest, dass mein Rad schon fast 25 Jahre auf dem Buckel hat, sondern diagnostiziert auch einen Speichenbruch, neben dem Platten. Beides ist für ihn keine Herausforderung, zwei Ventile in der DDR aufzutreiben, sagt er, das sei eine Herausforderung gewesen.

Nach einer guten halben Stunde machen wir uns wieder auf den Weg, nun sind es keine 20km mehr bis Magdeburg. Hier steuern wir das Roncalli-Haus an, ein Unterkunftstipp meiner Eltern. Für 81€ ÜF nimmt man uns dort auf.

Wir machen uns sofort auf den Weg durch die Stadt, mit der wir aber nicht so recht warm werden wollen. Neben Düsseldorf, Stuttgart und Hannover ist dies bereits die vierte Landeshauptstadt, die nur bedingt einen Besuch lohnt. Auf jeden Fall gibt es in allen vier Bundesländern deutlich attraktivere Städte.

Rund um den Hasselbachplatz finden wir dann doch noch einige Lokale, eine Tapas-Bar verköstigt uns schließlich mit diversen Leckereien. Es ist sehr warm, wir sitzen draußen und freuen uns, dass doch noch mal alles gut gegangen ist.



29. Mai 2016 7. Tag: Halle a.d. Saale - Bernburg

Einkaufszentrum in Bernburg.

Tagesetappe 64,5km - Gesamt 421,5km

1/2 Magdeburg

Wie immer machen wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg. Wir fahren durch wirklich schöne Landschaften und halten nur in Wettin und Alsleben an, um uns zu stärken. In Bernburg finden wir eine schöne Unterkunft (Askania-Hotel, ÜF für 76€). Wir machen einen ausgiebigen Stadtbummel, gehen gut Essen und nehmen noch ein Schwarzbier im Hotel eigenen Bistro.

Die erste Hälfte von Halle nach Magdeburg ist geschafft, morgen erreichen wir Barby und damit das Ende der Saale. Wenn alles gut geht, sind wir dann am Nachmittag in Magdeburg. Inzwischen sind wir uns fast sicher, dass wir die Elbe dann Richtung Dresden fahren werden.



28. Mai 2016 6. Tag: Weißenfels - Halle a.d. Saale

Naturgarten in Halle.

Tagesetappe 51km - Gesamt 357km

Händel-Tage

Tja, da ahnste nix und schon haste einen ganz wunderbaren Urlaubstag hinter Dir!

Die Anreise nach Halle ist extrem easy, es ist sonnig und warm, die Strecke führt eben durch ein breites Tal. In Merseburg versuchen wir ein paar Pauseneuros los zu werden, leider gibt es erst, ohne jedes Hinweisschild, am äußersten Ortsende ein Strandcafé, da haben wir unsere Pause aber schon im Park am Flussufer gemacht.

Wir erreichen Halle noch vor 14 Uhr, begrüßt werden wir von geschätzt 150 Motorradfahrern der "Underdogs", die auf dem "Hallmarkt" ein Riesenspektal veranstalten. Wir fahren zur Touristeninfo und werden gewahr, dass nicht nur etliche Kirchentagsbesucher aus Leipzig in der Stadt übernachten, sondern auch noch Händel-Festspiele sind.

Aufgrund der angespannten Hotelsituation beschließen wir, noch 20km bis Wettin zurückzulegen, hätten wir auch gemacht, könnte man deren Info auf der Homepage glauben schenken, ihre Zimmervermittlung hätte auch am Samstag auf. Hat sie aber nicht, wie wir telefonisch erfahren, also, letztes Zimmer in Halle angeheuert, 98€ ÜF im Europa-Hotel.

Duschen und ab in die Stadt. Die Fußgängerzone ist kein echtes Highlight, auf dem Marktplatz gibt es Musik, sind ja schließlich Händeltage. Wir bummeln weiter Richtung Dom, dort ist ein weiterer Veranstaltungsort. Bei schöner Musik essen wir eine Kleinigkeit, anschl. Kurzbesuch im Dom und wie wir gerade zurück in die City wollen, kommen wir an einem sehr interessanten Projekt vorbei. Das Jobcenter Halle feiert die Eröffnung des NaturGartens 2016.

Und was soll ich sagen: Lange schon haben wir uns nicht mehr in einer so schönen Location aufgehalten. Eigentlich lässt sich die Schönheit dieses Ortes gar nicht beschreiben, ein Weg aus runden Steinplatten führt durch einen Garten mit den unterschiedlichsten Sträuchern, Bäumen und anderen Gewächsen, und in jedem Winkel und an schattigen Orten gemütliche Sitzgelegenheiten, mal für zwei Menschen, mal für kleinere und größere Gruppen oder Familien.

Man kann seine Lebensmittel mitbringen oder, was mehr Spaß macht, man versorgt sich vor Ort mit günstigen Getränken. Die Bewirtschaftung übernehmen Langzeitarbeitslose, die den Garten auch gebaut haben und sich sehr aufmerksam um die Besucher kümmern. Toll, das Beste was ich bislang an Projekten gesehen habe. Und die Nachfrage ist riesig, der Garten ist gefüllt mit den unterschiedlichsten Menschen, die kommerzfrei die Seele baumeln lassen wollen. Wir waren fast zwei Stunden da und wollten eigentlich gar nicht mehr weg.

Beim weiteren Stadtbummel kommen wir an der Konzerthalle Ulrichskirche vorbei, hier wird eine Händel-Oper konzertant aufgeführt. Die Vorstellung hat bereits begonnen, wir werden angesprochen, ob wir noch zwei Karten haben wollten, die nicht abgeholt worden sind. Auf die Frage nach dem Preis bekommen wir ein nettes Lächeln und die beiden 50€-Karten in die Hand gedrückt. Das muss man uns nicht zwei Mal sagen! Wir genießen knapp zwei Stunden "Catone" mit 5 ganz brillianten Solistinnen und Solisten.

Sehr zufrieden machen wir uns auf den Weg zurück ins Hotel!



27. Mai 2016 5. Tag: Jena - Weißenfels

Naumburger Domgarten

Tagesetappe 73km - Gesamt 306km

Ende der Eiszeit

Die Wegstrecke der heutigen Etappe entspricht genau dem, was man sich wünscht. Hügelig, aber nicht zu anspruchsvoll, abwechlungsreich und landschaftlich reizvoll. Wir starten am Morgen bei bewölktem Himmel, es ist trocken und die Temperaturen laden zum Radfahren ein. Nach ca. 22km legen wir eine erste Pause in Camburg ein, eine Backstube versorgt uns mit frischem Kaffe, ansonsten gibt es auch hier nicht viel zu sehen. Insgesamt werden die Begegnungen mit den Menschen immer freundlicher.

Nach einem sehr schönen Aufsteig auf den 220m hohen Katzenberg vor Bad Kösen sind die letzten Kilometer bis Naumburg schnell zurückgelegt. Wir trennen uns, während Sabine den Naumburger Dom besichtigt, erkunde ich die Altstadt. Die ist vergleichbar mit der Altstadt von Heidelberg, kleiner, aber ebenso touristisch geprägt.

Obwohl es 5km vor Naumburg angefangen hat zu regnen, wollen wir noch weiter nach Weißenfels. Der Regen stört auch kaum, zumeist sind es nur wenige Tropfen, die die Fahrt beeinflussen.

In der sehr netten Touristen-Info von Weißenfels vermittelt man uns eines der letzten Zimmer im Ort, wir sind etwas überrascht, dass fast alles belegt ist. Die Nähe zu Leuna lässt grüßen.

Nach dem Abendessen suchen wir den örtlichen Irish Pub auf und freuen uns über die gute Stimmung bei den Gästen. Mit Ausnahme des Marktplatzes sind noch sehr viele Gebäude in einen bedauerlichen Zustand, ich fühle mich an die Zeit nach der Wende erinnert. Dennoch ist man hier guter Dinge, im Gegensatz zum Thüringischen Teil unserer Fahrt bis Jena. Abendessen und Guiness genießen wir inzwischen wieder draußen, da es aufgehört hat zu regnen und der Himmel wieder blau ist.



26. Mai 2016 4. Tag: Saalfeld - Jena

Jena von oben.

Tagesetappe 60km - Gesamt 233km

Zurück in der Zivilisation

Geht doch. Endlich ein Streckenabschnitt, wie wir ihn uns wünschen. Hügelig, zwei kurze, knackige Anstiege mit jeweils 10%, mit jedem Meter besseres Wetter, am Abend dann wolkenloser Himmel über Jena, draußen sitzen und gut essen, fast perfekt.

Die 60km bis Jena haben wir praktisch in einem Rutsch zurückgelegt. Entlang dieses Streckenabschnitts gibt es nicht wirklich viel zu sehen, wir sind froh, dass wir erstmals auf Radwege treffen, die eigens für eine Tour entlang der Saale gebaut worden sind.

Wir erreichen bereits gegen 14:30 Uhr Jena, bedingt durch eine Baustelle ist die Innenstadt fast autofrei. Die Touristeninfo quartiert uns zunächst in einem Hotel ein, stellt dann aber fest, dass dieses Hotel bereits voll belegt ist. Die Alternative ist Berthas Pension, auf dem Weg dorthin fängt uns aber der "Thüringer Hof" ab, hier gibt fast zum gleichen Preis (70€) Übernachtung und Frühstück. Wir stornieren die Pension, die uns allerdings androht, uns irgend etwas in Rechnung zu stellen. Warten wir mal ab, eine Beschwerde über Bertha haben wir vorsichtshalber bei der Touristeninfo eingereicht.

Jena ist vor allem deshalb für uns so schön, weil man auf der bisherigen Strecke, immerhin rund 210km, nirgendwo wirklich bleiben, geschweige denn leben möchte. Ob in den Dörfern oder den kleineren Städten, überall ist man mürrisch bis unfreundlich, gegrüßt wird auch nicht, aber nörgeln kann man. Und man hat den Eindruck, als bekämen die Leute den Hintern nicht hoch, um es sich irgendwie schön zu machen. Mit dem Soli hat man die Häuser und Straßen hergerichtet, seitdem versinkt man im Selbstmitleid.

Jena hingegen ist erstmals anders. Die Studierenden bringen Leben in die Stadt, man trifft sich, sitzt draußen in den Lokalen, so wie wir es in der Luisenstraße im Sommer auch kennen. Es gibt ein Theater, auch sonst wird für vielerlei Kulturelles geworben, wir kommen an Kneipen mit Live-Musik vorbei.

Wir nutzen das Riesenrad auf der Kirmes im Zentrum, um uns einen Überblick zu verschaffen. Auch von oben ist es sehr schön, wir sind zum ersten Mal traurig, dass wir morgen schon weiterziehen.



25. Mai 2016 3. Tag: Bad Lobenstein - Saalfeld

Augestaute Saale inmitten des Fichtelgebirges.

Tagesetappe 81,5km - Gesamt 173km

Mit Worten lässt sich das kaum noch beschreiben. Fest steht, mit Radwandern hat das nichts mehr zu tun, allenfalls mit Radbergsteigen. Ich weiß nicht wie viele Höhenmeter wir heute zurückgelgt haben. Wenn man ehrlich wäre, müsste es auch Fichtelgebirgsradweg heißen, auch wenn man zugegebener Maßen entlang der Saale fährt. Allerdings mal auf Flusshöhe, zumeist aber 300 bis 600 Meter oberhalb des Flusses.

Von Bad Lobenstein geht es zunächst bergauf, bevor man die erste lange Abfahrt nach Saaldorf zurücklegt. Es folgt ein kilometerlanger Anstieg auf die Höhenzüge (555m) entlang des Bleiloch-Stausees. Runter nach Saalburg, in Kloster stärken wir uns mit einem Kaffee, bevor es wieder rauf nach Gräfenwarth geht (530m). Runter nach Burgk, nach 3-4 Kilometern entlang des Stausees geht es mit 16% Steigung wieder auf die Höhen. Es folgt eine halsbrecherische Abfaht üner Waldwege nach Walsburg. Und was soll ich sagen: Jetzt beginnt der schwere Teil der heutigen Etappe.

Die 5km bis Ziegenrück sind schnell zurückgelgt, es folgt der Aufstieg nach Paska (475m). In der nachfolgenden Abfahrt spreche ich Gebete zugunsten meiner Bremszüge. An der Mühlenfähre angekommen, nehmen wir das Angbot war, uns mit einem Shuttlebus nach Altenbeuthen bringen zu lassen, die 3km Anstieg auf erneut 530m wären auch zuviel des Guten gewesen.

Es folgen 11km überwiegend bergab. In Eichicht kurzer Stopp für Kaffee und Kuchen, jetzt noch einmal rund 12km und wir erreichen unser Tagesziel. Denken wir noch so, bis wir den Anstieg über Breternitz und Weischwitz auf noch einmal 520m zu spüren bekommen.

Die letzten beiden Berge vor Saalfeld führen uns "nur" noch auf rund 300m, und erst mit der letzten Abfahrt erreichen wir die Stadtgrenze von Saalfeld.

Die Touristeninfo lotst uns ins Hotel Weltrich, wo wir für 72€ ÜF unterkommen. Nach einem Stadtrundgang gehen wir Essen, anschließend feiern wir diesen hoffentlich einmaligen Tag mit einem Bier und einer Zigarre.

Der Himmel ist den ganzen Tag bewölkt, es bleibt aber trocken und auch die Luftfeuchtigkeit hat deutlich nachgelassen. Die Temperaturen sind für diese Etappe sehr ok, erst am späten Nachmittag wird es etwas zu warm.

Landschaftlich ist es im Fichtelgebirge großartig. Teilweise kommt man sich vor, als wäre man der einzige Mensch im Umkreis von 20 Kilometern, was vermutlich auch so ist. Nichts als die aufgestaute Saale inmitten der bewaldeten Berge ringsherum.

Übrigens: Auf diesen 80 Kilometern sind wir insgesamt 5 weiteren Radfahrern begegnet, die sich ebenfalls an diese Tour wagen.



24. Mai 2016 2. Tag: Zell im Fichtelgebirge - Bad Lobenstein

Quelle der Saale

Tagesetappe 77km - Gesamt 91,5km

Bergankünfte

Wir hätten dem Reiseführer glauben sollen: "Dieser Abschnitt ist für sportliche Fahrer geeignet und sollte mit einem Mountain-Bike absolviert werden." Wir fanden das schon ein wenig übertrieben, jetzt, am Abend sind wir schlauer. Nachdem wir einige tausend Kilometer entlang deutscher Flüsse gefahren sind, stellen wir fest, dass bislang keine Etappe derart anspruchsvoll war.

Los geht es mt einem zwei Kilomter langen Anstieg zur Quelle der Saale. Und schon diese Anfahrt hat es in sich, müssen die beiden Kilometer von Zell aus über grobe Waldwege bergauf absolviert werden. Ja, Fahrräder mit Offroad-Qualitäten liegen hier ganz vorn. Für einen ungeübten Radfahrer ist der Anstieg ohne zu schieben fast ausgeschlossen.

Die Quelle ist gut ausgeschildert und nett hergerichtet, wir bleiben eine gute Viertel Stunde, um uns alles anzusehen.

Dass wir von der Quelle an zunächst bergab fahren, versteht sich von selbst, dass die kommenden 75 Kilometer derart anstrengent sind, ist für uns eine Überraschung. Gefühlt fährt man praktisch ausnahmslos bergauf, auch wenn die kalten Abfahrten eine vorübergehende Abwechslung sind. Giftigen kurze Auffahrten wechseln sich mit langen Anstiegen ab, dazwischen Kombinationen von beidem.

Nachdem wir das schöne Örtchen Schwarzenbach passiert haben, gilt es, die weiteren Kilometer bis zur Mittagspause in Hof zu absolvieren. Dort machen wir eine ausgiebige Mittagspause, die Stadt selber ist ein wenig enttäuschend für uns.

Wir verlassen Hof und machen uns auf den beschwerlichen Weg in Richtung Blankenstein. Das Höhenprofil wird ehr noch schwieriger, es geht Joditz, Hirschberg und Rudolphstein in Richtung Blankenberg und Blankenstein. Da wir weder dort noch in Harra eine adäquate Unterkunft finden, fahren wir schließlich nach Bad Lobenstein. Hier will man eigentlich auch nicht tot über dem Zaun hängen, wenigstens gibt es aber eine Unterkunft und eine sehnlich erwartete Pizzeria.

Wir sind völlig platt, dass war sicher eine der schwersten Etappen ever.

Hotel: "Zum schwarzen Adler" (65€ ÜF).



23. Mai 2016 1. Tag: Wuppertal - Zell im Fichtelgebirge

Weltraumbahnhof Vohwinkel.

Tagesetappe 14,5km - Gesamt 14,5km

Fahrradträger bei der Bahn

12 Stunden genau hat es gedauert, bis wir von unserer Haustüre (8:45 Uhr) bis vor unserem Hotel in Zell im Fichtelgebirge (20:45 Uhr) angekommen sind. Dazwischen liegen 7x umsteigen und zwar in Hagen, Siegen, Gießen, Friedberg, Hanau, Würzburg und Nürnberg. Inkl. des Abfahrbahnhofes in Vohwinkel und des Ankunftsbahnhofes in Münchberg sind genau zwei dieser Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet. Dementsprechend oft haben wir die Räder inkl. Packtaschen die Treppen rauf und runter getragen.

Eines muss man jedoch auch zugeben: Zwei Personen und zwei Fahrräder für insgesamt 62€ von Wuppertal nach Münchberg ist nach wie vor konkurrenzlos günstig.

Wettertechnisch haben sich Abfahrts- und Ankunftsort kaum unterschieden, ähnlich nass wie in Vohwinkel am Morgen sind wir in Münchberg am Abend angekommen. Wir sind aber gut vorbereitet, auch wenn wir auf den Einsatz der Regensachen gerne verzichtet hätten.

Die Unterkunft ("Zum Waldstein" in Zell) ist einfach und gut. Nach einem leckeren Essen haben wir uns einen Münchberger Klosterschnaps verdient.






Termine

:: 31. August 2016, 16:00 Uhr ::

Sportausschuss

Presseraum des Stadions am Zoo
Hubertusallee 4
42117 Wuppertal


:: 1. September 2016, 18:00 Uhr ::

Vorbesprechung Sitzung der BV Elberfeld-West

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit uns die Tagesordnung der Bezirksvertretung Elberfeld-West zu beraten und zu diskutieren. Ort: Büro des SPD-Ortsvereins, Sonnbroner Str. 130


:: 1. September 2016, 19:00 Uhr ::

Vorstandssitzung SPD-Ortsverein Elberfeld-West/Sonnborn

Büro des Ortsvereins, Sonnborner Str. 130


:: 3. September 2016, 16:30 Uhr ::

Dönberglauf

Es läuft am Dönberg!


:: 3. September 2016, 11:00 Uhr ::

Treff um 11

Das Sonnborner Bürgerfrühstück.
Kaffee und Croissants mit Gästen:
Andreas Bialas (MdL) bewirbt sich erneut um die Kandidatur der SPD für die Landtagswahl 2017 in NRW im Wahlkreis 32 (Wuppertal II).
Er stellt sich und seine Ideen für den Landtag NRW vor. Mit dabei sind Mitglieder der Bezirksvertretung und
des Stadtrates. Herzlich Willkommen!

Sonnborner Str. 130.


:: 7. September 2016, 18:00 Uhr ::

Bezirksvertretung Elberfeld-West

Mensa des Gymnasiums Bayreuther Str. 35, Eingang Richard-Wagner-Straße, 42115 Wuppertal


:: 13. September 2016, 16:00 Uhr ::

Finanzausschuss

Rathaus Barmen, Sitzungssaal


:: 17. September 2016, 10:00 Uhr ::

SPD-Unterbezirksparteitag, Wahlkreisdelegiertenkonferenz, Unterbezirksdelegiertenkonferenz

Mensa der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule


:: 19. September 2016, 16:00 Uhr ::

Rat der Stadt