##Willkommen (Hauptüberschrift im Content)##

5. August 2021 11. Tag: Hehlen - Bad Karlshafen / Wuppertal

Die letzten Meter der Diemel

Tagesetappe 77km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 246km - 51km Aller - 291km Weser - Gesamt 857km

Die letzte Etappe steht an. Wir hoffen darauf, dass wir auch heute ohne Unfall oder Panne ans Ziel kommen, so wie in den letzten 10 Tagen auch, was insbesondere in Bezug auf Platten nicht selbstverständlich ist.
Das Wetter ist schon mal so, wie in den letzen 10 Tagen auch. Es ist bewölkt, Temperaturen wie zum Radfahren gemacht. Bis Hannover hatten wir jeweils einen schönen Wind von hinten, danach war es abwechslungsreich, häufig Seitenwind, manchmal böig, nie wirklich ein Problem.
Auch heute kommen wir gut voran, in Holzminden machen wir die obligatorische erste Pause, die Frühstücksbrote und unsere kleine Kaffeethermoskanne kommen zum Einsatz. Die Innenstadt von Holzminden selber ist in gut 10 Min. mit dem Rad besichtigt.
Bereits 13km später kommen wir nach Höxter, die Innenstadt ist eine einzige Baustelle und Fahrradständer gibt es praktisch keine. Was aber weniger an der Baustelle liegt, als an der völlig unzureichenden Infrastruktur für Radfahrende.
Nach Tee bzw. Kaffee mit leckeren Waffeln machen wir eine letzte Rast in Beverungen, wo Sabine von einer Biene gestochen wird. Es gibt im Café ein Kühlpack und tatsächlich kommt es praktisch zu keiner größeren Schwellung.
Nach weiteren 10km erreichen wir unser Ziel Bad Karlshafen. Hier fließt die Diemel in die Weser, unser eigentlicher Plan war, nun noch die Diemel flussaufwärts bis zur Quelle zu fahren. Dann wären wir bis zum letzten Urlaubstag unterwegs und das ist uns dann doch etwas knapp, bevor wir wieder arbeiten müssen. Die Rückreise hatten wir schon geplant, stündlich bringt uns die Bahn in drei Stunden nach Wuppertal. Tatsächlich klappt alles ganz wunderbar und nach letzten 5km vom Hauptbahnhof erreichen wir unser zu Hause. Auf dem Weg besuchen wir unseren Supermarkt, das Frühstück für den kommenden Morgen ist damit auch gesichert.
Das war eine wunderbare Radreise.



4. August 2021 10. Tag: Bad Oeyenhausen - Hehlen

Skulptur Treidelschiffer

Tagesetappe 81km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 246km - 51km Aller - 215km Weser - Gesamt 781km

Unser vorletzter Radtag bricht an. Uns beschleicht eine Mischung aus Freude und auch Wehmut, dass der Urlaub vorbei geht und Zuhause in greifbare Nähe rückt. Der Weserradweg ist auch hier prima ausgebaut. Ein angenehmes Alsphaltband zwischen Feldern und Wiesen. Immer wieder führt die Strecke direkt entlang der Weser. Wir machen unsere erste Pause in Rinteln. Auf dem Weg zum nächsten Zwischenstopp Hameln finden wir entlang der Strecke eine Art Selbstbedienungskiosk. Hier hat jemand einen einfachen Verschlag gezimmert. In Kannen steht Kaffee und heißes Wasser bereit. Zur Ausstattung gehört auch ein Kühlschrank mit Limonaden usw. Das Prinzip beruht auf Vertrauen und Ehrlichkeit. Die Einfachheit der Idee besticht und wir sind nicht die einzigen, die eine spontane Rast einlegen.
In Hameln spazieren wir durch die Innenstadt. Hier wird einmal in der Woche das Musical „Rats“ aufgeführt. Kostenlos und mitten in der Innenstadt. Sponsoren sind u.a. die ansässige Sparkasse sowie die Stadtwerke. Das Angebot wird super angenommen und wir finden es eine gute Idee, eine Innenstadt attraktiv zu machen.
Gestärkt geht es auf unser gestecktes Ziel Bodenwerder zu. Eine günstige Unterkunft zu finden scheint herausfordernd zu werden. Da erste Internet- und Telefonrecherchen nicht erfolgreich sind, entscheiden wir vor Ort weiterzuschauen. Wir finden ein Hotel in Hehlen, was kurz vor Bodenwerder liegt. Und es soll unser Glück sein. Am anderen Weserufer finden wir die „Schlosswirtschaft“. Wir genießen ein großartiges Essen mit wunderbaren Blick auf die Weser. Die kleine aber feine Speisekarte legt Wert auf Regionalität und Frische. Der Service ist großartig und wir hätten wirklich keinen besseren Ort für unser letztes Abendessen finden können.



3. August 2021 9. Tag: Nienburg - Bad Oeyenhausen

Wandelhalle Bad Oeyenhausen

Tagesetappe 84,5km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 246km - 51km Aller - 135km Weser - Gesamt 703km

Das Hotel „Ambiente“ ist hübsch eingerichtet und liegt zentral. Die Pensionsbetreiber sind aber ehr wortkarg und besonders willkommen fühlt man sich bei ihnen nicht.
Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Die Strecke ist gut ausgebaut und führt ab Petershagen an der Weser entlang. Eine längere Pause machen wir in Minden. Danach folgt der malerische Blick auf die Porta Westfalica mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal. In Bad Oeyenhausen finden wir schnell ein Zimmer im „Arador Cityhotel“. Als wir ins Zimmer kommen, erwartet uns eine kleine Wohnung. Nach dem Abendessen schlendern wir durch den Kurpark. Die verschiedenen Gebäude sind sehr beeindruckend. Was auch hier mittlerweile fehlt, ist das Spielcasino, wie es vor einigen Jahren noch zum Kurort gehört hatte. Heute befindet sich das Casino in einem Einkaufszentrum am Stadtrand.
Da wir recht „nah“ an zu Hause sind, wägen wir ab, ob wir die Weser weiterfahren oder einen Weg Richtung Heimat einschlagen. Stand jetzt ist, dass wir beim ursprünglichen Plan bleiben, da der Weg recht schön ist.
Warum wir nicht übers Wetter berichten?! Weil es großartiges Radfahrwetter ist: trocken, manchmal bewölkt, ca. 20-25*C, wenig Wind. Also praktisch so, als gäbe es kein Wetter.



2. August 2021 8. Tag: Hodenhagen - Nienburg

Stauwerk Dörhoven

Tagesetappe 94km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 246km - 51km Aller - 54km Weser - Gesamt 622km

Wir verlassen unsere (zu) teure Herberge, die ihre besten Tage hinter sich hat. Die Aller ist ein eher scheuer Fluss. Sie windet sich durch die Felder, als Radfahrende bekommt man sie leider nur selten zu Gesicht. In Verden machen wir unsere erste Pause und vertilgen traditionell unsere selbstgeschmierten Brote und Kaffee. Das Wetter ändert sich und wir ziehen erstmalig unsere Jacken an. Der Regen zieht an uns vorüber. Die Aller-Mündung in die Weser kann man leider auch nicht sehen, da dort kein Weg vorbei führt. An der Weser führt uns der Weg durch Felder und am Deich entlang. Ein Highlight ist das Werderwehr in Dörverden. Der Radweg führt hier direkt über die Anlage.
Wir pausieren in Hoya. Die Pandemie hat ihre Spuren in der Gastronomie hinterlassen. Viele scheinen gar nicht mehr geöffnet zu haben. Andererseits wundert man sich über Schließzeiten während der Ferien, wo man doch eine lange Zeit gar kein Geschäft machen konnte. Nun gut, gehen wir halt ein paar Türen weiter zum nächsten Café. Vor unserem Ziel Nienburg halten wir an einem Hofcafé (Ahburs Scheune). Der Bauer betreibt nebenher das Café. Der Kaffee ist gut und er ist sehr freundlich. Wenn man ihn nicht vor Ort antrifft, dann ruft man ihn einfach an. Seine (eigentliche) Arbeit ist nicht weit weg.
In Nienburg angekommen, finden wir bald Unterkunft im Hotel Ambiente. Der Besitzer weist uns auf Gewächshäuser am Weserufer hin, die als Restaurant dienen. Wir schauen uns das vor Ort an und sind neugierig. Aber es ist mal wieder so, dass sie nicht geöffnet haben. So stärken wir uns rustikal im Ratskeller und lassen den Tag ausklingen.



1. August 2021 7. Tag: Hannover - Hodenhagen

Sonnenuntergang in der Zimo-Lounge

Tagesetappe 86km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 246km - 11km Aller - Gesamt 528km

Wir folgen ab Hannover vorwiegend dem Leineradweg, um nicht am Mittellandkanal entlang zu fahren. Bis Schloß Ricklingen nach etwa 20km ist zumindest nur die Beschilderung des Leineradweg schlecht, was von da an folgt, hat den Namen Radweg schlichtweg nicht verdient. Was sich die Damen und Herren vor 30 Jahren dabei gedacht haben, den Radweg so auszuschildern und so zu führen, kann man heute sicher nicht mehr heraus finden. Diese 30 Jahre aber nicht zu nutzen, um zumindest hier und da ein Schild zu ersetzen, welches entweder mutwillig demontiert, von der Sonne verblichen oder übermalt wurde, ist nicht einzusehen. Und auch die Routenführung nicht zu überprüfen ist schon ein starkes Stück. Es gibt nämlich eigentlich gar keinen Leineradweg, sondern nur Straßen und Wege, die in etwa dem Lauf des Flusses entsprechen. Da hat man halt mal Glück und der Weg verläuft auf einem Radweg entlang einer Landstraße, mal dienen Panzerbetonplatten und Panzerspuren als Wegstrecke, dann wieder kommt irgendein Feld-, Wald, und Wiesenweg, um dessen Zustand man sich ja noch nie gekümmert hat, und zu Guter letzt mal wieder geschotterte Wege. Und das alles besonders schlecht ausgeschildert, so dass unser Navi praktisch gar nicht mehr ausgeschaltet wird.
Am Ende erreichen wir nach 86km Hodenhagen, 7 Min. haben am Ende gefehlt, um trocken ins Ziel zu kommen. Da hier aufgrund des „Serengeti-Parks“ im Umkreis alles ausgebucht ist, wird es teuer, nicht aber gut. Wir steigen also für 135€ im „Michel und Friends“ ab, und nutzen erst einmal das hauseigene Schwimmbad, welches allerdings mit zwei Kraulzügen seine Dimensionen erreicht hat. Den Rest dieses Hotels kann man sich getrost sparen, das Frühstück besteht aus dem Billigsten, was man im Großhandel finden kann. Diese Erfahrung machen wir aber erst am nächsten Morgen.
Das Treffen mit unserer Freundin Anke war sehr schön, sie hatte bereits am Morgen einen Tisch in der Zimo-Lounge reserviert, wo wir sehr gut essen und trinken und zusammen viel Spaß haben. Corona bedingt hatten wir Anke seit fast zwei Jahren nicht gesehen. Zuletzt waren wir zusammen bei einer Pferde-Körung, inzwischen ist ihr neues Fohlen auch schon fast in dem Alter, an einer Körung teilzunehmen (Körung: Bewertung von Sprung- und Dressurpferden).



31. Juli 2021 Tag 6: Ruhetag in Hannover

Vietnamesischer Kaffee in Hannover

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einem ausgiebigen Bummel durch die Innenstadt. Es sind hunderte Polizeibeamte unterwegs, die wir uns zunächst nicht erklären können. Dann sehen wir die ersten Fans und stellen fest, dass Hannover 96 gegen Hansa Rostock spielt. Wir stellen uns die Frage, ob wir wirklich alle dafür verantwortlich gemacht werden müssen, diesen Einsatz für ein Fußballspiel zu finanzieren.
Die Innenstadt selbst ist sehr weitläufig, es gibt keine richtige Struktur, so dass man immer wieder an einigen großen Knotenpunkten vorbei kommt.
Bei reichlich Pausen in kleinen Cafés laden wir unsere Akkus wieder auf. Am Abend gehen wir beim Vietnamesen essen. Wir verabreden uns für den nächsten Abend mit unserer Freundin Anke in Hodenhagen, so dass das Ziel der Etappe schon feststeht.



30. Juli 2021 5. Tag: Northeim - Hannover

Schloß Marienburg

Tagesetappe 127,0km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 171km - Gesamt 442km

„Bitte fahren Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!“
So oder so ähnlich kann man die heutige Etappe beschreiben.
Nachdem wir den Leine-Heide-Radweg gefunden haben, geht es mit gutem Wetter & Wind weiter Richtung Norden. Unser Ziel: Hannover. Das ist ein ganz schönes Brett, aber wir wollen es in Angriff nehmen.
Im Laufe der Fahrt stellen wir fest, dass uns im Prinzip auch gar nichts anderes übrig bleibt. Die Landschaft ist malerisch. Weite Hügel, manchmal bewaldet, aber hauptsächlich von Landwirtschaft geprägt. Die Leine hätte viel Platz über ihre Ufer zu treten. Der Radweg ist abwechslungsreich, zwischen Asphalt und wassergebundener Oberfläche.
Wir stärken uns mit einem Eis in Schulenburg. Eine letzte Rast gibt es im Wiesendachhaus in Laatzen. Ein sehr Familienfreundlicher Biergarten. Es gibt einen großen Spielplatz und ob man Speisen & Getränke mitbringt oder dort kauft, scheint nicht so wichtig zu sein.
Am Ende erreichen wir Hannover! Wir suchen noch einige Zeit nach der besten Unterkunft und wählen dann das Mercure, natürlich neben der IG Metall. Schließlich essen wir noch etwas in der quirligen Innenstadt. Den Ruhetag morgen haben wir uns verdient.



29. Juli 2021 Tag 4: Hann. Münden - Göttingen - Northeim

Auf einer Leinebrücke

Tagesetappe 84,5km - Eder 185km - Fulda 50km - Werra 22 km - Leine-Eder-Radweg 12km - Leine 46km - Gesamt 315km

Nach einem guten Frühstück verlassen wir Hann. Münden entlang der Werra. Bei Witzenhausen biegen wir Richtung Norden auf den Werra-Leine-Radweg ab. Die Verbindung zur Leine hat einen ordentlichen Anstieg in sich. Die Straße ist aber kaum befahren. In Niedergandern stoßen wir auf die Leine. An einem Sportplatz gönnen wir uns eine Pause. Der Weg nach Göttingen ist gut ausgebaut und führt durch Felder und kleine Ortschaften.
In Göttingen stellen wir die Räder ab. Wir erkunden zu Fuß die Innenstadt. Die ist wirklich schön, es gibt eine Vielzahl von Cafés und Geschäften, die fast keine Wünsche offen lassen. Und es gibt viele Radläden, bei Hunderten von Fahrrädern in der Stadt auch kein Wunder. Allein an der Anzahl der Fahrräder ist zu erkennen, dass es sich um eine Fahrrad- und Universitätsstadt handelt.
Gestärkt machen wir uns auf den letzten Teil der Etappe. Die 25 km bis Northeim vergehen im Fluge dank Rückenwind. Wir finden schnell ein Zimmer im „Goldenen Löwen“ für 80€. Das leckere Essen im „El Solin“ macht den Tag perfekt.



28. Juli 2021 3. Tag: Felsberg - Edermündung - Kassel - Hann. Münden

Weserstein

Tagesetappe 71km - Eder 185km - Fulda 50km - Gesamt 235km

Von Felsberg aus sind es 16km bis zur Mündung der Eder in die Fulda. Wir machen dort einen kurzen Stopp. Als wir uns wieder auf den Weg machen, beginnt unmittelbar eine neue Radfahrwelt. Der Radweg ist 2 bis 3 Meter breit, durchweg asphaltiert und führt immer entlang der Fulda. Was für ein Fahrvergnügen. Schon nach weiteren 18km erreichen wir Kassel. Entgegen unserer Erwartungen ist die Innenstadt schön. Es gibt reichlich Fußgängerzonen, die nur durch eine Flut von Straßenbahnen durchzogen werden. Wir bummeln rund zwei Std. durch die Stadt, dann machen wir uns wieder auf den Weg. Weiterhin führt uns ein hervorragend ausgebauter Radweg durch die Landschaft, bei Simmershausen kommen wir sogar an einer Radstätte vorbei. Hier findet man grundsätzlich alles, was man auf einer Radtour braucht. Luftpumpe, Wasser, eine Reparaturstation, Ladestationen für E-Bikes usw. Leider funktionieren einige Sachen nicht, was wirklich schade ist. So ist z.B. das Werkzeug nicht (mehr) da.
In Hann. Münden finden wir schnell eine Unterkunft, nach einer Dusche bummeln wir auch hier durch die Stadt und gehen nach dem Essen zum Weserstein, der den Beginn der Weser markiert. Wir werden jedoch morgen ein Stück die Werra flussaufwärts fahren, um dann einen kurzen Radweg rüber zur Leine zu nehmen. Nächster Stopp Göttingen? Wir sind gespannt.



27. Juli 2021 2. Tag: Frankenberg - Edersee - Fritzlar - Felsberg

Fritzlar

Tagesetappe 86km - Gesamt Eder 169km

Da wir ein Zimmer ohne Frühstück haben, holen wir uns bei der Mitarbeiterin des örtlichen SPD-Büros zunächst einen Frühstückstipp. Deren Tochter arbeitet in einem Frühstückscafe und so ist es schnell entschieden.
Was dann kommt ist schlichtweg eine Zumutung. Jedenfalls für Radfahrende. Erst nur schlechte, geschotterte Radwege und als wir endlich den Edersee erreichen, führt der Radweg, also der nicht vorhandene, entlang der südlichen Uferstraße. Als diese endet, führt der Radweg erneut über Schotterwege, nur noch schlechter.
Wir können den Ederradweg praktisch nur mit unserer Tour entlang der Saale vergleichen. Zwar nicht ganz so schlechte Radwege, aber ebenfalls keine Infrastruktur. Zone und Zonenrandgebiet tun sich wirklich nichts.
Irgendwann erreichen wir Fritzlar, was aber auch keine Offenbarung ist. Nach gut einer Stunde hat man alles Wesentliche gesehen, inkl. Fritzlarer Dom. Und da es auch hier nur drei Hotels gibt, von denen eins ausgebucht und beim zweiten niemand ans Telefon geht, sparen wir uns den dritten Anruf und buchen eine kleine Pension in Felsberg, rund 15km hinter Fritzlar.
Wer es einfach und günstig haben möchte, ist in der Pension Wagner gut aufgehoben (67€ inkl. Frühstück im DZ). Auch der örtliche Italiener erfüllt seinen Zweck („Roma“).
Morgen verlassen wir die Eder. Die Fulda kann nur besser werden.



26. Juli 2021 1. Tag: Wuppertal - Ederquelle - Frankenberg

Versorgung in Arfeld

Tagesetappe 83km

Um 9 Uhr holt uns mein Bruder ab und wir fahren zur Quelle der Eder. Die liegt im Quellgebiet von Lahn, Sieg und Eder, ist aber keine besondere Sehenswürdigkeit. Um 12 Uhr machen wir mit den Rädern auf den Weg.
Die ersten 15km sind eher schwierig zu fahren, Schotterwege, Waldwege und Wurzelreiche Trampelpfade wechseln sich ab. Diesen Teil der Strecke kann man sich getrost sparen. Schlecht ausgeschildert ist die Route außerdem. Ab Erndtebrück beginnt aber eine wirklich schöne Fahrt, man folgt der Eder, die sehr naturbelassen ihren Weg nimmt.
Wir nehmen ab Erndtebrück eine etwas südlichere Route und kommen erst in Berghausen wieder auf den eigentlichen Ederradweg.
In Ahrfeld sehen wir viele Fahrzeuge, Schilder die Parkplätze für den Sportplatz ausschildern und hören Rockmusik. Wir beschließen spontan, beim Sportfest eine Bratwurst zu vertilgen.
Tatsächlich handelt es sich aber um eine Beerdigung eines jungen Mannes, der sich, so hören wir, das Leben genommen hat. Es sind hunderte Trauergäste auf dem Friedhof. Wir fahren also weiter und kommen wenige Meter weiter an einen wunderbaren Ort. In Arfed hat man ein Selbstbedienungscafe eingerichtet (Zentrum Via Adrina). Toll. Es gibt das Café, sanitäre Anlagen, einen Bücherschrank, Versorgungseinrichtungen für Camper, Biker und Besitzer von Vierbeinern.
In Battenfeld machen wir eine letzte Rast, bevor wir schließlich nach gut 83km Frankenberg erreichen.
Hier kommen wir im Hotel „Bavaria“ für 90€ ohne Frühstück unter. Nicht ganz billig, es gibt aber auch kaum eine Alternative. Der Wirt gibt uns noch einen Essenstipp, den wir gerne annehmen.
Schöner, erster Tag.






Termine

:: 21. März 2020, 10:00 Uhr ::

SPD-Unterbezirksparteitag

Mensa der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule,
Else-Lasker-Schüler-Str. 30, 42107 Wuppertal


:: 22. April 2020, 16:00 Uhr ::

Sportausschuss

N.N.


:: 23. April 2020, 18:00 Uhr ::

Vorbesprechung Sitzung der BV Elberfeld-West

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit uns die Tagesordnung der Bezirksvertretung Elberfeld-West zu beraten und zu diskutieren. Ort: Büro des SPD-Ortsvereins, Sonnbroner Str. 130


:: 23. April 2020, 19:00 Uhr ::

Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Elberfeld-West/Sonnborn

Büro des Ortsvereins, Sonnborner Str. 130


:: 29. April 2020, 16:00 Uhr ::

Kulturausschuss

Rathaus Barmen, Raum 260


:: 29. April 2020, 18:00 Uhr ::

Bezirksvertretung Elberfeld-West

Mensa des Gymnasiums Bayreuther Str. 35, Eingang Richard-Wagner-Straße, 42115 Wuppertal


:: 5. Mai 2020, 16:00 Uhr ::

Finanzausschuss

Rathaus Barmen, Sitzungssaal


:: 11. Mai 2020, 16:00 Uhr ::

Rat der Stadt


:: 10. Juli 2020, 18:00 Uhr ::

clouds, flowers ´n fruits

Sonnenplatz in Sonnborn.